Ybbsfreunde
 
betreiben ein Huchenparadies
bei Amstetten
 
 
 
 
 
 
 
Aktionen & Termine
 
09.05.2018
 
Von der Fliegenlarve bis zur Barbe – EVN-Junior-Ranger gestartet
 
Die EVN-Ybbsfreunde suchten auch dieses Jahr Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren, die sich im Natur- und Gewässerschutz engagieren und spannende Tätigkeiten im Freien ausüben möchten. An vier Samstagnachmittagen bietet EVN eine praxisnahe und erlebnisreiche Schulung am Gewässer im Raum Amstetten von erfahrenen Spezialisten. Für 10 Kinder aus ganz Niederösterreich ging es nun endlich los.
 
Im ersten Modul „Hydrobiologie – alles was im Wasser kreucht und fleucht“ mit Gewässerökologen Christian Mitterlehner und Fischerei-Experten Harald Ley wurde etwa bei einem Kleinwasserkraftwerk die sogenannte Monitoringreuse eines modernen Fischaufstiegs unter die Lupe genommen. Dass diese ausgezeichnet funktioniert, zeigte unter anderem eine 61 cm lange Barbe. Danach wurden Steinfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse gesucht und gemeinsam bestimmt. Diese Indikatororganismen geben klare Auskunft über die Gewässergüte.
 
Juniorranger
 
Gewässerökologe Christian Mitterlehner (mit Barbe) und Fischerei-Experte Harald Ley zeigten im ersten Modul des neun EVN-Junior-Ranger-Programms alles was im Wasser kreucht und fleucht
 
Juniorranger
 
Fischerei-Experte Harald Ley bestimmt mit den werdenden Junior Rangerinnen Steinfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse
 
Die Ybbsfreunde
 
Die Fischergemeinschaft „Ybbsfreunde“ betreibt für die EVN ein Fischereldorado an der Ybbs nahe Amstetten. Das Ziel der EVN ist es, diesen einzigartigen Naherholungsraum zu sichern und noch attraktiver für Angler zu gestalten. Jährlich wird mit einem professionellen Partner ein neues Bewirtschaftungskonzept für das Gebiet erarbeitet. Es soll auf sanfte Art die Lebensbedingungen für Fische und Kleinlebewesen verbessern. Die Fischerei wird hier im Einklang mit der Natur betrieben.
 
30.03.2018
 
EVN-Junior-Ranger gesucht!
 
Die EVN-Ybbsfreunde suchen auch dieses Jahr Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren, die sich im Natur- und Gewässerschutz engagieren und spannende Tätigkeiten im Freien ausüben möchten. An vier Samstagnachmittagen bietet EVN eine praxisnahe und erlebnisreiche Schulung am Gewässer im Raum Amstetten von erfahrenen Spezialisten. Das Experten-Team rund um Harald Ley vermittelt breites theoretisches Basiswissen gekoppelt mit praktischen Anwendungen am Gewässer. Es werden u. a. Wasseranalysen durchgeführt, Kleinstlebewesen gesucht und bestimmt, die verschiedensten Lebewesen am und im Wasser beobachtet, praktisches Angeln trainiert, uvm. Die Teilnahme ist übrigens kostenlos.
 
„Wir möchten Jugendlichen die Chance bieten, an einem Umweltprojekt teilzunehmen und die Ybbs und ihr Umfeld besser kennenzulernen“, so EVN Naturkraft Geschäftsführer Friedrich Zemanek.
 
Damit die Qualität des Ausbildungsprogramms gewährleistet wird, sind die Ausbildungsplätze begrenzt. Wen die Entdeckungslust gepackt hat und wer EVN-Junior-Ranger werden möchte, kann sich noch bis 8. April 2018 mit einem Motivationsschreiben bewerben: info@ybbsfreunde.at
 
 
Gewässerökologe Christian Mitterlehner zeigt den künftigen EVN-Junior-Rangern was man in der Ybbs alles finden kann. Unter anderem auch große Huchen, wie hier auf diesem Bild.
 
26.06.2017
 
Junganglertag 2017
 
Auch heuer können Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren ihre ersten - oder auch zweiten - Erfahrungen im Fischereisport sammeln. Die Experten der Ybbsfreunde verbringen mit den möglichen Nachwuchsfischern einen spannenden Vormittag. "Fang-Garantie" gibt es zwar natürlich keine, jedoch konnten sich in den letzten Jahren alle Kinder über ein Erfolgserlebnis freuen. Selbstverständlich darf der gefangenen Fisch anschließend mit nach Hause genommen werden.
 
Wann:  Dienstag, 29.8.2017, 8:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr
Wo: Schaukraftwerk Schwellöd, Waidhofen an der Ybbs
Wer: Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Sonstiges: Angelrute, wenn vorhanden, bitte mitbringen (begrenzt Leihgeräte vorhanden)
 
Aufgrund der notwendigen Vorbereitungen bitten die Ybbsfreunde um Anmeldung unter der
Fischerhotline 0676 810 37 862 oder per E-Mail unter info@Ybbsfreunde.at
 
Die Teilnahme ist gratis. Die Ybbsfreunde freuen sich über die Unterstützung durch die Eltern.
 
Petri Heil!
 
14.4.2017
 
EVN Ybbsfreunde setzen Nasen und Aalrutten in Ybbs ein
 
Das von den EVN Ybbsfreunden betreute Fischereirevier bei Amstetten bekommt wieder Zuwachs. Denn nun wurde an dem fast sieben Kilometer langen Flussabschnitt südlich der Bezirkshauptstadt ein eigens für dieses Projekt gezogener Fischnachwuchs der Arten Nase und Aalrutte eingesetzt.
 
Durch die im Zuge des Life+ Projekts erfolgten Renaturierungsarbeiten ist wieder geeigneter Lebensraum für dort selten gewordene oder gänzlich verschwundene Fischarten geschaffen worden. Die EVN Ybbsfreunde starten daher ein mehrjähriges "Wiedereinbürgerungsprojekt" inklusive Begleitmonitoring. "Wir möchten mehrere heimische Fischarten, die mittlerweile gefährdet sind, wieder verstärkt ansiedeln", erklärt Ybbsfreunde-Chef Christoph Friesenegger
 
In den vergangenen Monaten wurde bereits eine größere Anzahl an Forellen, Äschen, Nasen und Huchen in dem Revier ausgesetzt.
 
Alleine mit ihren Kleinwasserkraftwerken in Niederösterreich produziert die EVN Ökostromtochter evn naturkraft sauberen Strom für rund 37.000 Haushalte. Gleichzeitig steht das Unternehmen aber auch dafür, den Lebensraum rund um seine Kraftwerke bestmöglich zu erhalten. Moderne Fischaufstiegshilfen, Feuchtbiotope und Kiesinseln als Rückzugsplätze für Wasservögel sind nur einige Beispiele für aktiven Natur- und Artenschutz im Zeichen der ökologischen Stromproduktion.
 
 
     
Ybbsfreunde: "Artificial Nesting" - 23.000 Äschen-Eier für die Ybbs
 

„Die Äschen-Eier sind kurz vor dem Schlüpfen, man kann bereits die Augen erkennen. Ich komme mir etwas beobachtet vor“, lacht Christoph Friesenegger, Mitarbeiter der EVN und Chef der Ybbsfreunde. Im Gegensatz zu Forellen, die rund 100 Tage brauchen, um zu schlüpfen, benötigen Äschen nur 3 Wochen.

 

Die Eier wurden nun mittels „Artificial Nesting“ in die Ybbs eingebracht. „Wir haben mit dieser natürlichen Art des Fischbesatzes sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Besatzmaßnahmen sollen die Äschen-Population nachhaltig schützen, da die Fische von klein auf in der Ybbs aufwachsen“, so Friesenegger. Bei dieser Methode wird an geeigneten gut durchströmten Stellen im Bach mechanisch der vorhandene Kies gesäubert. Anschließend werden mit dem gereinigten Kies künstliche Laichbetten hergestellt. In diese werden die Eier mittels eines geeigneten Trichters eingebracht. Die Fische schlüpfen und wachsen von klein an in ihrer natürlichen Umgebung auf und sind künftig in der Lage selber zu laichen und sich zu vermehren.

 

Gleichzeitig wurden in den beiden Ybbsfreunde-Revieren auch 800 Jungäschen und 600 Jung-Bachforellen eingebracht. „Diesmal lag der Fokus auf der alten Ybbs. Bei einer ökologischen Bewirtschaftung müssen auch die Nebengerinne bewirtschaftet und nicht vergessen werden“, erklärt der Petri-Jünger der EVN.

 
 
 
 
 
 
 
 
14.1.2016
 
Ybbsfreunde: 30.000 Bachforellen-Eier für die Ybbs
 
Seit 2008 bewirtschaften die Ybbsfreunde ein Fischereirevier an der Ybbs auf Basis eines ökologisch orientierten Konzeptes. Um einen natürlichen Fischbestand zu sichern, greifen die Experten verstärkt zu speziellen Besatzmaßnahmen, wie etwa „Artificial Nesting“ oder „Cocooning“.  Auch heuer wurden auf diese Weise wieder 30.000 Bachforellen-Eier in die Ybbs entlassen.
 
Ybbsfreund Christoph Friesenegger: „Artificial Nesting und Cocooning sind die natürlichste Art einen Fischbesatz durchzuführen. Unsere Besatzmaßnahmen sollen die Forellen-Population nachhaltig schützen, da die Fische von klein auf in der Ybbs aufwachsen und nicht von einem Zuchtbetrieb geliefert werden.“
 
„Artificial Nesting“
Die der Natur naheste Methode ist die des „Artificial Nesting“ (künstliche Laichbetten). Hierzu wird an geeigneten gut durchströmten Stellen im Bach mechanisch der vorhandene Kies gesäubert. Anschließend werden mit dem gereinigten Kies künstliche Laichbetten hergestellt. In diese werden die Eier mittels eines geeigneten Trichters eingebracht. Die Fische schlüpfen und wachsen von klein an in ihrer natürlichen Umgebung auf und sind künftig in der Lage selber zu laichen und sich zu vermehren.
 
„Cocooning“
Cocooning verfolgt als nachhaltige, ökologisch orientierte, fischereiliche Bewirtschaftungsform ebenfalls das Ziel, in einem Gewässer letztendlich sich selbst erhaltende Populationen zu etablieren. Das Einbringen befruchteter Eier in Brutboxen in den Hauptfluss bzw. in geeignete Nebengewässer orientiert sich weitgehend an der natürlichen Reproduktion. Durch den Aufbau der Kokons können die natürlichen Verhältnisse, die für ein Aufkommen von Fischbrut erforderlich sind, simuliert werden. In die mit Kies- und Steinfraktionen aufgefüllte Brutkammer werden befruchtete Fischeier eingebracht und, nachdem der verschlossene Kokon im Flussbett eingegraben wurde, unter quasi natürlichen Verhältnissen erbrütet.
 
Dem Prinzip des »homings« (Rückkehr zum Ort der Geburt) folgend, können bei dieser Methode potenzielle Laichplätze ausgesucht, die Boxen dort exponiert und so möglicherweise neue Laichplätze, zu denen laichfähige Fische später zurückkommen können, initiiert werden.
 
17.7.2015
 
Ybbsfreunde laden zum jährlichen Junganglertag ein
 
Der Junganglertag an der Ybbs hat bereits Tradition. Diese Veranstaltung ist für Kinder von 10 bis 14 Jahren, die ihre ersten - oder auch zweiten - Erfahrungen im Fischereisport sammeln wollen. Die Experten der Ybbsfreunde verbringen mit den möglichen Nachwuchsfischer einen spannenden Vormittag. "Fang-Garantie" gibt es selbstverständlich keine, jedoch konnten sich in den letzten Jahren alle Kinder über ein Erfolgserlebnis freuen. Selbstverständlich darf der gefangenen Fisch anschließend mit nach Hause genommen werden.
 
Donnerstag, 25.8.2015
8:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr
Schaukraftwerk Schwellöd, Waidhofen an der Ybbs
 
Aufgrund der notwendigen Vorbereitungen bitten die Ybbsfreunde um Anmeldung unter der
Fischerhotline 0676 810 37 862
oder per E-Mail unter info@Ybbsfreunde.at
 
Die Teilnahme ist gratis. Die Ybbsfreunde freuen sich über die Unterstützung durch die Eltern.
 
Petri Heil!
 
 
Gleichzeitig lädt auch die Gemeinde Waidhofen/Ybbs zum Kinderfischen. Dieses findet am 12.9.2015 von 8 bis 13 Uhr statt. Anmeldung dafür bitte an Frau Edith Zarl.
Telefon:     +43 7442 511-144
E-Mail:       edith.zarl@waidhofen.at
 
2.4.2016
 
EVN - Artenschutzprojekt an der Ybbs gestartet
 
Unter der Schirmherrschaft von Ybbsfreund Christoph Friesenegger wurde am 2. April 2016 am Amstettener Fischereirevier das erste von mehreren mehrjährigen Artenschutzprojekten der evn naturkraft zur Wiedereinbürgerung verschollener oder bedrohter Arten gestartet. 5000 Stück donaustämmige Jungnasen, geliefert von der Schlossfischerei Litschau, wurden in der renaturierten Ybbsstrecke im Stadtgebiet Amstetten ausgewildert.
 
Umweltgemeinderat Bernhard Wagner als maßgeblicher Initiator des Ybbs-Lifeprojekts legte beim Einbringen der Jungfische ebenso mit Hand an wie Umweltstadtrat Gerhard Haag, Stadtwerkedirektor Ing. Robert Simmer, Teichwirt DI Franziskus Seilern-Aspang und der Planer der Artenschutzprojekte Harald Ley.
 
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24.11.2015
 
Informationsveranstaltung zur Übernahme des Fischereireviers
 
Am 24.11.2015 fand in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Amstetten die Bewirtschaftungs-Übergabe des Fischereireviers der Stadtwerke an den nunmehrigen Pächter, die evn naturkraft (100% Ökostromtochter der EVN AG) statt. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden die Lizenznehmer über die Ziele der Ybbsfreunde sowie etwaige Änderungen in der Betreuung des Reviers informiert.
 
Im Anschluss daran präsentierte Christoph Friesenegger, EVN Mitarbeiter und „Ybbsfreund“, das ökologisch orientierte Bewirtschaftungskonzept. Fischereiexperte Harald Ley erläuterte die fischereifachlichen Zielsetzungen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besucher.
 
 
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